Webbär – das kleine Webmagazin

31.August 2009

Der schlaue Satz (1)

Filed under: Der schlaue Satz, Wissen — Schlagworte: , , , — webbaer @ 15:23

Die Nichtbeweisbarkeit der Nichtexistenz von Nichtexistentem ist genau dann gegeben, wenn das betrachtete System nicht vollständig erfasst oder nicht vollumfänglich verstanden wird.

Terry Pratchett’s Ende-der-Welt-Schalter Zitat

Filed under: Feuilleton, Wissen — Schlagworte: , , , , — webbaer @ 05:21

In der beliebten kleinen SerieWebbär erklärt Terry Pratchett-Zitate” werfen wir dieses mal einen kurzen Blick auf:

Die Aussage ‘Kein Mensch wäre so dumm, so etwas zu tun’ stimmt nicht. Irgend jemand wäre immer so dumm, etwas wirklich Dummes zu tun – nur um zu sehen, ob es möglich wäre. Wenn du in einer versteckten Höhle einen Schalter anbringst und ein Schild aufhängst ‘ENDE-DER-WELT-SCHALTER. BITTE NICHT DRÜCKEN’, hätte das Schild nicht einmal Zeit zu trocknen. – Thief Of Time

Button1Was will uns Terry damit sagen?

  1. Es wird die Umkehrung des bekanntermaßen wahren Satzes “Es gibt immer bessere.” referenziert, die in etwa wie folgt lautet: “Du kannst noch so doof sein, es gibt immer doofere.”
  2. Prävention ist in Sozialsystemen das A und O.
  3. Individuen dürfen nicht in die Lage versetzt werden alleine allgemeinkritische Entscheidungen zu treffen.
  4. Schwarmintelligenz bedingt zwar die größtmögliche Freiheit des Individuums, aber eben mit der o.g. Einschränkung.

Zudem greifen Erklärungen, die bereits an anderer Stelle erörtert worden sind.
Es ist übrigens eine, wenn nicht die, Stärke moderner sozialer Systeme Individualrechte angemessen einzuschränken, dabei allerdings die Kosten eines beträchtlichen Überbaus in Kauf nehmend. In diesen Zusammenhang darf auch Poppers Beobachtung gebracht werden, die einen wesentlichen Vorteil moderner demokratischer Systeme in dem möglich gewordenen gewaltlosen Austausch der Herrschenden erkennt.

30.August 2009

Der Buchstabe T

Dead EndDer Buchstabe T ist vielleicht der interessanteste Buchstabe des Alphabets. Wir sehen am großen T einen senkrecht stehenden Balken, der das Leben symbolisiert und einen darauf liegenden Querbalken, der für das Ende desselben, also für den Tod steht. Das Adjektiv tot beinhaltet in der Kleinform dieses Buchstabens Kreuze, welche ebenfalls symbolträchtig sind. Das Kreuz ist Hoffnung auf das Ende und die Wiederkehr zugleich (wobei einige Ketzer die Frage gestellt haben, ob das ewige Leben nicht für den darauf unvorbereiteten Menschen der Hölle gleichkommt – an dieser Stelle soll auf eine diesbezügliche theologische Erörterung aber verzichtet werden).

Life Of BrianInsofern provoziert das Kreuz in bestimmten Kulturen, exemplarisch sei der Streit um den Hessischen Kulturpreis wegen dieses Essays (Kostprobe: “Für mich formuliere ich die Ablehnung der Kreuzestheologie drastischer: Gotteslästerung und Idolatrie.”) von Navid Kermani genannt, der eine ganz erstaunliche Abscheu vor dem Kreuz zum Ausdruck bringt – ein Tipp in diesem Zusammenhang: Lassen Sie sich in bestimmten Ländern nicht mit einem Kreuz im Gepäck erwischen!

Ganz anders dagegen die Komiker von Monty Python, die in dem Film Das Leben des Brian in der Schlussszene die Gekreuzigten im Chor Always Look on the Bright Side of Life singen lassen. Abschließend lädt Webbär die freundliche Leserschaft zu einer kurzen Meditation über folgenden Satz ein:

Was man braucht, bekommt man aucht. (Quelle: unbekannt)

28.August 2009

Fat Boy Slim + Torrance Community Dance Group

Filed under: Musik — Schlagworte: , — webbaer @ 04:03

Bestes vid aller Zeiten?

Zwischendurch gefragt (9)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , , — webbaer @ 03:32

Brauchen wir nicht alle mehr freiwillige Selbstkontrolle?

Moderation von Inhaltsangeboten mit Feedbackmöglichkeit

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft — Schlagworte: , , , — webbaer @ 00:52

Ein spannendes und fortwährend aktuelles Thema ist mit der Moderation von Inhaltsangeboten mit Feedbackmöglichkeit gegeben. Soll diese stattfinden und gegebenenfalls wie?
Einige Beobachtungen und Sichtweisen…
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26.August 2009

Poker – Hand der Woche (2)

Filed under: Poker - Hand der Woche, Spiele — Schlagworte: , , — webbaer @ 21:10

pokerhand2
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24.August 2009

Islamistik und 9/11

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft — Schlagworte: , , — webbaer @ 22:50

R.I.P. IslamistikDie Islamwissenschaft hieß vor 9/11 Islamistik, der Islamwissenschaftler war Islamist.

Am 11.09.2001 haben nicht nur mindestens 3.015 Menschen ihr Leben verloren, sondern auch die Forscher und Lehrer der Islamistik ihre Berufsbezeichnung.

Kein Islamist hat sich deswegen beklagt.
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23.August 2009

Hitler kein kleines Würstchen

Neben der Theorie der Banalität des Bösen gibt es die Theorie, dass Adolf Hitler ein “kleines Würstchen” gewesen ist, auf das das deutsche Volk “reingefallen” ist. Der bekannte Journalist Henryk M. Broder äußert sich dementsprechend in einem WELTWOCHE-Artikel. Bemühungen Hitler lächerlich zu machen gibt es seitdem er in die Öffentlichkeit trat; Hitler war immer der ungebildete Dummkopf, der Schreihals oder der “böhmische Gefreiter”, bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der Film Der große Diktator.
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Zwischendurch gefragt (8)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , , , — webbaer @ 03:37

Wäre nicht vielleicht doch der alte Münte die bessere Wahl gewesen?

Korrelationen, Signifikanz und Kausalität

Filed under: Wissen — Schlagworte: , , , , , , — webbaer @ 03:23

Es gibt in der Realität keine Kausalität. Kausalität wird bestimmt, beziehungsweise behauptet indem Korrelationen [1] auf ihre Signifikanz hin geprüft werden. Diese Prüfung geschieht mit Hilfe der Mathematik und basiert auf Annahmen, ist also letztlich willkürlich.

Q: Beispiele?

RouletteA1: Wir spielen Roulette und setzen jeweils auf Rot, nach 1.000 Spielen haben wir 535 mal gewonnen. Wir legen ein mathematisches Modell an (18 rote Zahlen, 18 schwarze Zahlen, eine grüne Null) [2] und stellen fest, dass die Wahrscheinlichkeit für das festgestellte Ereignis (unter den genannten Voraussetzungen mindestens 535 mal zu gewinnen) bei ca. 1‰ liegt. Nun “springen” wir, stellen also Signifikanz fest, und schließen auf einen Fehler des Roulettekessels. Wir spielen nun weiterhin möglichst fleißig an diesem Roulettetisch die Farbe Rot. [3]
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18.August 2009

Das Frauenstatut der Grünen

Bündnis 90 / Die GrünenSelten in den Medien, nie in der öffentlichen Kritik, aber immer noch existent ist das so genannte Frauenstatut der grünen Partei Deutschlands. Webbär möchte an dieser Stelle nicht auf die einzelnen Punkte dieses offensichtlich diskriminierenden Statuts eingehen [1] – festzuhalten ist einfach nur, dass bei den Grünen die Mitglieder nicht gleich behandelt werden und nicht gleich sind -, sondern dieses Statut als Beweismittel nutzen, dass positive und oft auch gut gemeinte Diskriminierung [2] schlecht ist. [3]
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Kritik des Peter-Prinzips

Filed under: Gesellschaft, Wissen — Schlagworte: , , , , , — webbaer @ 14:01

Laurence J. PeterDas Peter-Prinzip besagt in etwa, dass in einer Hierarchie eine Person mit der Zeit zwingend diejenige Position erreicht, die ihrem Leistungsvermögen nicht mehr entspricht, sie also überfordert. Laurence J. Peter wird diese Aussage vermutlich nicht ganz ernst gemeint haben, die Hierarchologie, die seines Erachtens als neues Fachgebiet aus dem Peters-Prinzip abzuleiten wäre, gibt es nicht. Und das ist auch gut so.

Angesprochen ist hier der Dilbert in uns allen, derjenige, der fast täglich mit Personen zu tun hat, die fast zwingend die Fragestellung evozieren “Wie ist der [1] denn in diese Position gelangt?”. Mögliche Antworten sind dann:
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15.August 2009

Klarmachen zum Ändern!

Jolly RogerBehauptete rechtsfreie Räume im Internet haben nun in Deutschland erstmals zur Installation eines Internet-Zensurapparates geführt. Nun mag der eine oder andere über diese Versuche das grundsätzlich Unzensierbare zu zensieren müde lächeln, nicht aber der steuerzahlende Bürger, der nun einen weiteren ineffizienten Apparat zu alimentieren hat.
Der neu aufgesetzte Apparat wird voraussichtlich nach der Bundestagswahl fleißig weiter ausgebaut werden, dabei aber höchst ineffizient bleiben, da eine deutschlandweite Zensur des Internets technisch nicht möglich ist. Beispielsweise stehen mit TOR-, Proxyserver- oder VPN-Lösungen Umgehungsmittel bereit. Wer dekrementierte Inhalte abrufen will, kann auch einfach die Manipulation der DNS-Server umgehen und eigenständig DNS-Server für seine Browser wählen und eintragen.
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Wooodstock 40

Filed under: Musik — Schlagworte: , , , — webbaer @ 02:34

Joe Cocker in Bestform…

Softwareerstellung für Anfänger (1)

Filed under: IT, Wissen — Schlagworte: , — webbaer @ 01:02

MSOfficeDiese kleine Serie wendet sich an alle anfangenden Softwareentwickler nicht-professioneller, semiprofessioneller und professioneller Zielsetzung. Dabei nähert sich der Autor schrittweise und langsam der Aufgabe an ein hochwertiges Softwareprodukt zu erstellen. Es wird dabei Wert gelegt auf Einfachheit, Wartungsfreundlichkeit und Weiterentwicklungsfähigkeit, also auf all das, was einem Softwareprodukt heutzutage abverlangt werden wird.
Dogmatik (davon gibt es genug unter Softwareentwicklern) wird uns dabei nicht zum Freund, auch wenn wir in einigen Fällen auf Lehrhaftigkeit bestehen müssen.

Thema numero uno: Was ist Software?
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14.August 2009

Zwischendurch gefragt (7)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , , — webbaer @ 10:53

Liegt Rassismus vor, wenn der Berliner Oberschulrat Gerhard Schmid spezielle Gymnasien “für besonders begabte Kinder aus Migrantenfamilien und aus bildungsfernen deutschen Familien” fordert?

Donald Duck mit islamophoben Tendenzen

Ehapa-Verlag, Lustiges Taschenbuch Nr. 24, “Donald geht ein Licht auf”, Seite 232, Seite 239 und Seite 234

Lustiges Taschenbuch Nr. 24 "Donald geht ein Licht auf" Seite 232 Lustiges Taschenbuch Nr. 24 "Donald geht ein Licht auf" Seite 239 (more…)

13.August 2009

Spieltheorie: Papier, Schere, Stein – Weltmeisterschaften

In unserer kleinen Serie Spieltheorie haben wir einige Probleme und Paradoxa bearbeitet, wie beispielsweise…

… und dazu einige Artikel gebracht, die sich mit populären Spielen beschäftigten.
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Terry Pratchett’s Quadratwurzelzitat

Filed under: Feuilleton, Wissen — Schlagworte: , , , , — webbaer @ 20:21

Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen. – Fliegende Fetzen, Terry Pratchett

Terry PratchettKaum etwas fällt leichter als Terry Pratchett als den begabtesten Märchenerzähler aller Zeiten zu verstehen. Pratchett verfasste in seiner langen schriftstellerischen Laufbahn etliche Werke und war sehr produktiv. Er bearbeitet auf philosophische Weise reale Fragestellungen der hiesigen Welt schriftstellerisch und subversiv in von ihm selbst erschaffenen Welten.
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9.August 2009

Cool (1848)

Filed under: Gesellschaft, Historisches — Schlagworte: , , , , — webbaer @ 15:25

cool

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8.August 2009

Poker – Hand der Woche (1)

Filed under: Poker - Hand der Woche, Spiele — Schlagworte: , , — webbaer @ 01:51

pokerhand1

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7.August 2009

James “the King” Brown – Whole Lotta Rosie

Filed under: Musik — Schlagworte: , , , — webbaer @ 20:12

Der möglicherweise bekannteste Elvis-Impersonator – aus Gravelands

Die Treffen der SPD mit der SED in den Achtzigern

Es gab eine Zeit, als es Deutschland, so wie wir es jetzt kennen, noch nicht gab. Der eine oder andere ältere Leser [1] wird sich vielleicht erinnern, dass es einmal den so genannten Ostblock gab, der dem Westen, der damals oft mit der NATO gleichgesetzt worden ist, entgegen stand. Es gab seinerzeit einen Bundeskanzler, der auf Grund seiner Leibesfülle “der Dicke” [2] gerufen wurde und es gab regelmäßige Treffen der SPD und der SED [3], insgesamt sieben an der Zahl, in denen es um etwas ging. Um was es genau ging, war nie ganz klar, man redete aber und das gemeinsame Reden wurde zu einem Teilziel dieser Treffen erklärt.
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Ein Kreter sagt alle Kreter lügen

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creteDer Webbär war kürzlich auf Kreta und während er noch an einer Lebensmittelvergiftung litt, die ihm der leichtfertige Verzehr eines Cordon Bleu bereitet hatte, geriet er in ein Verkaufsgespräch mit einem Kreter. Mittlerweile gestählt im Umgang mit dem lokalen Volk wusste oder zumindest ahnte er, dass Vorsicht geboten ist. Und in der Tat war die Ware minderwertig und eine Markenfälschung lag vor; das Geld blieb somit im Beutel. Zurück vom Marktplatz für Touristen, in seinem Hotel für Touristen berichtete er seinen Kummer einem touristischen Leidensgenossen, der ebenfalls mehr als einmal übers Ohr gehauen worden ist, worauf ein kretischer Keller, der das Klagen anscheinend mitgehört hatte, hinzu kam und laut sagte: “Alle Kreter lügen!
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6.August 2009

Seid doof!

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft, Wissen — Schlagworte: , , , , — webbaer @ 17:20

StanLaurelJedes Inhaltsangebot, das ein gewisses Niveau sein Eigen nennt und pflegt, sollte nach Meinung vieler gelegentlich ein intellektuell gehaltenes antielitistische Essay bereit halten, denn aus der Doofheit kommt die Kraft.
Der genauso freundliche und geneigte wie verständige Leser hat sicherlich sofort erkannt, dass “Doofheit” (vs. Dummheit) geschrieben war, und so wollen wir diese kurz definieren:

Doofheit ist genau dann gegeben, wenn bei der Sacharbeit stark verkürzt wird.

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Zwischendurch gefragt (6)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , , — webbaer @ 12:13

Wie viele Menschen werden in Deutschland wegen der Massenimpfung sterben?

Phil Ivey (2) – Ist Poker ein Glücksspiel?

Filed under: Spiele — Schlagworte: , , — webbaer @ 10:01

Phil Ivey (FullTiltPoker)Phil Ivey (33), bereits an dieser Stelle kurz vorgestellt, gilt als einer der besten Pokerspieler; sein Bekanntheitsgrad ist in den Staaten sehr hoch und neben Tiger Woods und Barack Hussein Obama hat er sich in einem Bereich etabliert, der bisher eher nicht “schwarzes Terrain” war.

Ivey ist Mitbesitzer des Online-Pokerrooms Full Tilt Poker und sein Vermögen wird auf einen hohen zweistelligen Millionen-Dollarbetrag geschätzt. Den größten Teil davon dürfte Ivey im Poker gewonnen haben, er tätigt allerdings auch Sportwetten und ist unternehmerisch beziehungsweise als Investor tätig. Anzutreffen ist er regelmäßig im Bellagio in Bobby’s Room , er spielt RL [1] und OL [2] die höchsten Stakes [3].
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5.August 2009

Spieltheorie: das Gefangendilemma

Gegeben sind zwei Knackis, die sich Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ausgesetzt sehen, inhaftiert sind (es sind eben Knackis) und in Einzelhaft gehalten werden, also sich gegenseitig keine Nachrichten zukommen lassen können. Beiden wird ein und dasselbe Verbrechen zur Last gelegt, das sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zusammen begangen haben sollen, der Staatsanwalt trägt in etwa wie folgt vor:
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Über Zeitreisen

Filed under: Paradoxa, Wissen — Schlagworte: , , , — webbaer @ 18:53

Aus Systemsicht [1] sind Zeitreisen in die Zukunft problemlos möglich, ein lebendes und denkendes Subjekt, das in den Kategorien Wissen und Glauben navigiert, also ein Gedächtnis hat und Zustände erkennen und sich in vereinfachter Form merken kann, kann theoretisch und möglicherweise auch bald praktisch in die Zukunft reisen. Der schlafende Mensch erfährt beispielsweise eine Zeitreise in primitiver Form.
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1.August 2009

Wer sind Terry und Julie?

Filed under: Musik — Schlagworte: — webbaer @ 18:40

Vielleicht einer der perfektesten Popsongs, live…

Der ultimative Gottesbeweis

Filed under: Wissen — Schlagworte: , , , , , , — webbaer @ 15:53

godDieser Gottesbeweis wird möglicherweise nicht jeden befriedigen, er ist allerdings ultimativ.

Q: Betrachten wir die Welt, was wissen wir über diese? A: Nicht viel, aber wir wissen: “Etwas ist”.
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Ein paar Sätze zu Mensa

Filed under: Gesellschaft — Schlagworte: , , , , — webbaer @ 09:22

Mensa löst beim Webbären immer leichtes Unbehagen aus, wenn Organisation oder Mitglieder derselben in den Medien auftauchen. Zum einen stimmt der Namen nicht, Mensa ist Altlatein und bedeutet Tisch, anderseits sind die Äußerungen der Mensa-Leute oft peinlich.
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Über den Humor

Filed under: Gesellschaft — Schlagworte: , , , — webbaer @ 08:23

hahahaHumor ist, wenn gelacht wird.”

Hrgg, können wir uns wirklich mit dieser Definition des Humors anfreunden? Warum lachte beispielsweise der altertümliche Despot, während er zwei Dutzend Gefangene vierteilen ließ? Warum lachen Schüler, wenn dem Lehrer die Kreide auf den Boden fällt? Warum wurde über Borat (Film) gelacht und warum über George W. Bush, wenn sich dieser versprach oder anderswie sprachlich verrenkte?
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30.Juli 2009

Zwischendurch gefragt (5)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , — webbaer @ 11:10

Ein erklärter Antiamerikaner geht, nur die besten sterben jung?

29.Juli 2009

Wir wissen, dass wir nichts wissen

Filed under: Spiele, Wissen — Schlagworte: , , — webbaer @ 04:55

chess_startpositionSo soll sich Sokrates ausgedrückt haben. Er hat es ein wenig anders gemeint, aber geblieben im allgemeinen Gedächtnis ist hauptsächlich das Wissen um das grundsätzliche Nichtwissen. Wenn wir uns Spiele anschauen, die keine Glücksspiele sind (wie bspw. Roulette und Lotto [1]) und keine Zufallskomponente besitzen (wie bspw. Poker, Mensch ärgere Dich nicht!  und Backgammon), also vielleicht Schach, dann stellen wir fest, dass wir nicht viel oder zumindest überraschend wenig über diese Spiele wissen.
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28.Juli 2009

Aus einer Zeit ohne Blue Jeans

Filed under: Musik — Schlagworte: , — webbaer @ 04:45

zumindest in Europa: Peter, Paul & Mary mit einem Gordon Lightfood-Klassiker

Spieltheorie: Nachtrag zum Drei-Türen-Problem

Filed under: Spieltheorie — Schlagworte: , — webbaer @ 04:18

three-doors-problemIn diesem Artikel wurde gefragt wie sich das Drei-Türen-Problem darstellt, wenn unklar ist, ob der Moderator sein Wechselangebot (Wir erinnern uns, wir entscheiden uns für eine der drei Türen, der Moderator öffnet daraufhin eine zweite Tür und bietet an zur dritten Tür zu wechseln – nur eine Tür hält einen Preis bereit) immer macht, was Problembedingung beim ursprünglichen Drei-Türen-Problem war.

Ganz konkret: Wir sind bei Wim, dem Moderator, was wissen wir, welche Entscheidungsgrundlagen gibt es?:
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27.Juli 2009

Zwischendurch gefragt (4)

Filed under: Zwischendurch gefragt — Schlagworte: , — webbaer @ 14:29

Ist es nicht merkwürdig, dass eines der reichsten und produktivsten Länder der Welt primär nur deshalb in die EU drängt, weil es sich – nachdem die nationalen Banken ihr gesamtes Geld im hochriskanten amerikanischen Immobiliengeschäft verzockt haben - finanzielle Hilfen erhofft?

Ist der SPIEGELFECHTER Antisemit?

Filed under: Antisemitismus — Schlagworte: , , — webbaer @ 07:44

SPIEGELFECHTER ist ein beliebtes Weblog, das Jens Berger betreibt, der beruflich in der PR-Arbeit tätig ist. Der SPIEGELFECHTER verortet sich politisch im linksliberalen Spektrum und ist in der Tat in vielen Bereichen liberal – außer wenn es um die Wirtschaftspolitik geht, dann sind seine Positionen stramm links. [1]

Ein nonkonformer und gut schreibender Blogger, der ein freundliches und solides Kommunikationsverhalten pflegt und mittlerweile u.a. auch für Heise und der FREITAG schreibt. Jens Berger kleckert wenig und klotzt stattdessen, was eigentlich sehr angenehm ist, so dass der eine oder andere Klops [2] ignoriert werden darf; die generell gut recherchierten Nachrichten sind oft mit einem Augenzwinkern versehen, wodurch das diesbezügliche Wegschauen wesentlich erleichtert wird.

Ein Held unserer Zeit, ein Held der neuen Medien und ein moderner Mensch möchte man meinen:  Jein!
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