Webbär – das kleine Webmagazin

15.August 2009

Softwareerstellung für Anfänger (1)

Filed under: IT, Wissen — Schlagwörter: , — webbaer @ 01:02

MSOfficeDiese kleine Serie wendet sich an alle anfangenden Softwareentwickler nicht-professioneller, semiprofessioneller und professioneller Zielsetzung. Dabei nähert sich der Autor schrittweise und langsam der Aufgabe an ein hochwertiges Softwareprodukt zu erstellen. Es wird dabei Wert gelegt auf Einfachheit, Wartungsfreundlichkeit und Weiterentwicklungsfähigkeit, also auf all das, was einem Softwareprodukt heutzutage abverlangt werden wird.
Dogmatik (davon gibt es genug unter Softwareentwicklern) wird uns dabei nicht zum Freund, auch wenn wir in einigen Fällen auf Lehrhaftigkeit bestehen müssen.

Thema numero uno: Was ist Software?
Software wird entwickelt um Kooperationsverhältnisse [1] zu unterstützen, Software baut reale Sachverhalte nach und optimiert diese, dabei folgt sie möglichst präzise der Anforderungslage.
Software kodiert reale Sachverhalte zu Daten, persistiert diese und ruft diese bedarfsweise wieder ab. Abstrahiert werden die Daten bei der Ausgabe durch den Abnehmer zu Informationen, wenn dieser ein Mensch ist – ansonsten bleibt es bei der reinen Datenverarbeitung.
Typischerweise hat zeitgenössische Software die Komponenten Frontend, Backend und Datenspeicherung (meist so genannte RDBMSe).

dollarsQ: Ist SW-Entwicklung [2] aufwendig? A: Ja, wesentlich aufwendiger als viele denken.
Q: Wann sollte SW entwickelt werden? A: Immer dann, wenn Kooperationsverhältnisse eine so große Stabilität und einen so großen (wirtschaftlichen) Nutzen haben, dass sich eine Automatisierung rechnet –  was oft nicht der Fall ist.
Q: Sonst noch etwas zu beachten? A: Ja, loge. Unter anderem muss SW stabil laufen, den zu unterstützenden realen Sachverhalt richtig nachbilden und robust, also Fehlerfälle korrekt bearbeitend, sein.

Im nächsten Teil dieser kleinen Serie werden wir einen Blick auf die Anforderungsanalyse und die einzelnen Systembestandteile [3] werfen.


[1] im weitesten Sinne Wirtschaftliches [i], wobei auch die private Pflege einer Briefmarkensammlung (per Programm) Wirtschaft ist
[i] „Wirtschaft“ ist kein schönes Wort, da fälschlicherweise ein Wirt-Kunden-Verhältnis unterstellt wird, besser: Summe der Kooperationsverhältnisse (wobei diese keine monetäre Basis haben müssen) – „Ökonomie“ ist keine Spur besser als „Wirtschaft“.
[2] SW = Software
[3] Frontend/Backend/DBS

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