Webbär – das kleine Webmagazin

28.August 2009

Moderation von Inhaltsangeboten mit Feedbackmöglichkeit

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft — Schlagwörter: , , , — webbaer @ 00:52

Ein spannendes und fortwährend aktuelles Thema ist mit der Moderation von Inhaltsangeboten mit Feedbackmöglichkeit gegeben. Soll diese stattfinden und gegebenenfalls wie?
Einige Beobachtungen und Sichtweisen…
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24.August 2009

Islamistik und 9/11

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft — Schlagwörter: , , — webbaer @ 22:50

R.I.P. IslamistikDie Islamwissenschaft hieß vor 9/11 Islamistik, der Islamwissenschaftler war Islamist.

Am 11.09.2001 haben nicht nur mindestens 3.015 Menschen ihr Leben verloren, sondern auch die Forscher und Lehrer der Islamistik ihre Berufsbezeichnung.

Kein Islamist hat sich deswegen beklagt.
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23.August 2009

Hitler kein kleines Würstchen

Neben der Theorie der Banalität des Bösen gibt es die Theorie, dass Adolf Hitler ein „kleines Würstchen“ gewesen ist, auf das das deutsche Volk „reingefallen“ ist. Der bekannte Journalist Henryk M. Broder äußert sich dementsprechend in einem WELTWOCHE-Artikel. Bemühungen Hitler lächerlich zu machen gibt es seitdem er in die Öffentlichkeit trat; Hitler war immer der ungebildete Dummkopf, der Schreihals oder der „böhmische Gefreiter“, bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang der Film Der große Diktator.
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18.August 2009

Das Frauenstatut der Grünen

Bündnis 90 / Die GrünenSelten in den Medien, nie in der öffentlichen Kritik, aber immer noch existent ist das so genannte Frauenstatut der grünen Partei Deutschlands. Webbär möchte an dieser Stelle nicht auf die einzelnen Punkte dieses offensichtlich diskriminierenden Statuts eingehen [1] – festzuhalten ist einfach nur, dass bei den Grünen die Mitglieder nicht gleich behandelt werden und nicht gleich sind -, sondern dieses Statut als Beweismittel nutzen, dass positive und oft auch gut gemeinte Diskriminierung [2] schlecht ist. [3]
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Kritik des Peter-Prinzips

Filed under: Gesellschaft, Wissen — Schlagwörter: , , , , , — webbaer @ 14:01

Laurence J. PeterDas Peter-Prinzip besagt in etwa, dass in einer Hierarchie eine Person mit der Zeit zwingend diejenige Position erreicht, die ihrem Leistungsvermögen nicht mehr entspricht, sie also überfordert. Laurence J. Peter wird diese Aussage vermutlich nicht ganz ernst gemeint haben, die Hierarchologie, die seines Erachtens als neues Fachgebiet aus dem Peters-Prinzip abzuleiten wäre, gibt es nicht. Und das ist auch gut so.

Angesprochen ist hier der Dilbert in uns allen, derjenige, der fast täglich mit Personen zu tun hat, die fast zwingend die Fragestellung evozieren „Wie ist der [1] denn in diese Position gelangt?“. Mögliche Antworten sind dann:
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15.August 2009

Klarmachen zum Ändern!

Jolly RogerBehauptete rechtsfreie Räume im Internet haben nun in Deutschland erstmals zur Installation eines Internet-Zensurapparates geführt. Nun mag der eine oder andere über diese Versuche das grundsätzlich Unzensierbare zu zensieren müde lächeln, nicht aber der steuerzahlende Bürger, der nun einen weiteren ineffizienten Apparat zu alimentieren hat.
Der neu aufgesetzte Apparat wird voraussichtlich nach der Bundestagswahl fleißig weiter ausgebaut werden, dabei aber höchst ineffizient bleiben, da eine deutschlandweite Zensur des Internets technisch nicht möglich ist. Beispielsweise stehen mit TOR-, Proxyserver– oder VPN-Lösungen Umgehungsmittel bereit. Wer dekrementierte Inhalte abrufen will, kann auch einfach die Manipulation der DNS-Server umgehen und eigenständig DNS-Server für seine Browser wählen und eintragen.
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14.August 2009

Donald Duck mit islamophoben Tendenzen

Ehapa-Verlag, Lustiges Taschenbuch Nr. 24, „Donald geht ein Licht auf“, Seite 232, Seite 239 und Seite 234

Lustiges Taschenbuch Nr. 24 "Donald geht ein Licht auf" Seite 232 Lustiges Taschenbuch Nr. 24 "Donald geht ein Licht auf" Seite 239 (more…)

13.August 2009

Spieltheorie: Papier, Schere, Stein – Weltmeisterschaften

In unserer kleinen Serie Spieltheorie haben wir einige Probleme und Paradoxa bearbeitet, wie beispielsweise…

… und dazu einige Artikel gebracht, die sich mit populären Spielen beschäftigten.
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9.August 2009

Cool (1848)

Filed under: Gesellschaft, Historisches — Schlagwörter: , , , , — webbaer @ 15:25

cool

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7.August 2009

Die Treffen der SPD mit der SED in den Achtzigern

Es gab eine Zeit, als es Deutschland, so wie wir es jetzt kennen, noch nicht gab. Der eine oder andere ältere Leser [1] wird sich vielleicht erinnern, dass es einmal den so genannten Ostblock gab, der dem Westen, der damals oft mit der NATO gleichgesetzt worden ist, entgegen stand. Es gab seinerzeit einen Bundeskanzler, der auf Grund seiner Leibesfülle „der Dicke“ [2] gerufen wurde und es gab regelmäßige Treffen der SPD und der SED [3], insgesamt sieben an der Zahl, in denen es um etwas ging. Um was es genau ging, war nie ganz klar, man redete aber und das gemeinsame Reden wurde zu einem Teilziel dieser Treffen erklärt.
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6.August 2009

Seid doof!

Filed under: Feuilleton, Gesellschaft, Wissen — Schlagwörter: , , , , — webbaer @ 17:20

StanLaurelJedes Inhaltsangebot, das ein gewisses Niveau sein Eigen nennt und pflegt, sollte nach Meinung vieler gelegentlich ein intellektuell gehaltenes antielitistische Essay bereit halten, denn aus der Doofheit kommt die Kraft.
Der genauso freundliche und geneigte wie verständige Leser hat sicherlich sofort erkannt, dass „Doofheit“ (vs. Dummheit) geschrieben war, und so wollen wir diese kurz definieren:

Doofheit ist genau dann gegeben, wenn bei der Sacharbeit stark verkürzt wird.

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5.August 2009

Spieltheorie: das Gefangendilemma

Gegeben sind zwei Knackis, die sich Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ausgesetzt sehen, inhaftiert sind (es sind eben Knackis) und in Einzelhaft gehalten werden, also sich gegenseitig keine Nachrichten zukommen lassen können. Beiden wird ein und dasselbe Verbrechen zur Last gelegt, das sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zusammen begangen haben sollen, der Staatsanwalt trägt in etwa wie folgt vor:
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1.August 2009

Ein paar Sätze zu Mensa

Filed under: Gesellschaft — Schlagwörter: , , , , — webbaer @ 09:22

Mensa löst beim Webbären immer leichtes Unbehagen aus, wenn Organisation oder Mitglieder derselben in den Medien auftauchen. Zum einen stimmt der Namen nicht, Mensa ist Altlatein und bedeutet Tisch, anderseits sind die Äußerungen der Mensa-Leute oft peinlich.
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Über den Humor

Filed under: Gesellschaft — Schlagwörter: , , , — webbaer @ 08:23

hahahaHumor ist, wenn gelacht wird.“

Hrgg, können wir uns wirklich mit dieser Definition des Humors anfreunden? Warum lachte beispielsweise der altertümliche Despot, während er zwei Dutzend Gefangene vierteilen ließ? Warum lachen Schüler, wenn dem Lehrer die Kreide auf den Boden fällt? Warum wurde über Borat (Film) gelacht und warum über George W. Bush, wenn sich dieser versprach oder anderswie sprachlich verrenkte?
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